
Autonome mobile Roboter, ein widerstandsfähiges System
In diesem Artikel erklärt Fabien Benoteau, CTO und COO des Unternehmens Meanwhile, warum autonome mobile Roboter widerstandsfähige Systeme sind.
Im Rahmen des dritten Robotik-Frühlings untersuchten wir das Hybridkonzept eines mobilen, manipulierenden Roboters, den MOMA. Während der Konferenz kamen drei Redner zusammen, um diese Technologie, die Anwendungsfälle und die Einschränkungen zu erläutern:
Faouzi Grebici, Industry Solution Europe bei Omron, erklärt, dass ein MOMA ein mobiler Handhabungsroboter ist, der aus drei Haupttechnologien besteht:
Diese Kombination von technologischen Bausteinen ermöglicht es dem Roboter, Objekte in einer industriellen Umgebung zu manipulieren, zu heben und zu bewegen. Mit seiner hohen Präzision ist er besonders für Umgebungen mit hohen Anforderungen geeignet.

Julien Vialle, Programmmanager für Industriestrategie bei SOITEC, erläutert Beispiele für Anwendungsfälle, die sich besonders für eine MOMA eignen.
Bei SOITEC, einem großen Halbleiterunternehmen, wird überlegt, einen MOMA in die Fab 150 und 200 zu integrieren, wo die Produktionschargen noch von den Bedienern bewegt werden. Der mobile Roboter mit einem Manipulatorarm würde dann die Chargen vom Lagerregal nehmen, sie transportieren und dann mit hoher Präzision auf die Produktionsanlagen legen.
Auch in der Automobilindustrie sind MOMAs von Bedeutung, wenn die menschliche Handhabung von Produkten verboten ist. Dies ist z.B. bei der Herstellung von Fahrerassistenzsystemen der Fall, wo der Roboter während der gesamten Testphase das Material be- und entladen wird.
Ein weiteres Beispiel, das Faouzi Grebici anführt, ist die Qualitätskontrolle in der Pharmaindustrie.
Fabien Benoteau, technischer Direktor bei Meanwhile, stimmte zu, dass der MOMA Roboter eine interessante Technologie ist, die viele Anwendungsfälle erfüllen könnte. Es sei jedoch notwendig, die Technologie in die richtige Perspektive zu rücken und den ursprünglichen Bedarf klar zu definieren, insbesondere in Bezug auf Tempo und Produktivität.
In der Tat kann die traditionelle stationäre Robotik leicht Genauigkeiten im Submillimeterbereich erreichen und somit auch bei hohen Geschwindigkeiten ein hohes Maß an Genauigkeit erreichen. Bei mobilen Robotern, die sich in einer mobilen Umgebung bewegen, wird es schwierig sein, das gleiche Präzisionsniveau zu erreichen. Das erwartete Niveau wird bei einem MOMA eher im Millimeterbereich liegen.
Es ist wichtig zu betonen, dass ein MOMA, der Gegenstände aufnimmt, handhabt und absetzt, zwangsläufig langsamere Bewegungen ausführt als die sogenannte traditionelle stationäre Robotik.
Bei dieser Technologie verbrauchen sowohl die mobile Basis als auch der Roboterarm Energie. Ein Standard-AMR hat eine Betriebszeit von 8-10 Stunden, die sich halbiert, wenn er mit einem Roboterarm gekoppelt ist.
Das Konzept der Autonomie und der Bewegungsgeschwindigkeit wird einen direkten Einfluss auf Ihre Investitionsrendite haben. Sie sollten daher alle Aspekte dieser innovativen Technologie im Vorfeld sorgfältig prüfen und sich während der gesamten Projektphase von Robotik-Experten begleiten lassen.
Die erfolgreiche Durchführung eines MOMA-Projekts basiert daher auf drei Säulen:
Um die Technologie des MOMA und ihre Grenzen im Detail zu verstehen, schauen Sie sich bitte die Wiederholung der Konferenz an:

In diesem Artikel erklärt Fabien Benoteau, CTO und COO des Unternehmens Meanwhile, warum autonome mobile Roboter widerstandsfähige Systeme sind.

Die von Meanwhile angebotenen mobilen Roboter sind völlig autonom in ihrer Fortbewegung. Dazu nutzen diese Roboter künstliche Intelligenz, die es ihnen ermöglicht, sich jederzeit zu lokalisieren und Hindernissen dynamisch auszuweichen…

Was sind die Unterscheidungsmerkmale dieser beiden Navigationstechnologien und können sie auch in der gleichen Umgebung koexistieren?